Ruhig und flauschig: Diese Wirkung haben Alpaka-Wanderungen

Bloggrafik: Die Wirkung und Vorteile von Alpaka-Wanderungen erklärt

Alpakas sind besondere Tiere. Und das sagen wir nicht nur, weil über 20 dieser flauschigen Wesen auf unseren Wiesen stehen.

Eigentlich sind Alpakas eine domestizierte Kamelform, die aus den südamerikanischen Anden kommt. Sie sind etwas kleiner als Lamas und ihre Wolle hat besondere Eigenschaften. (Hier erfährst du mehr über die Eigenschaften der Alpakawolle).

Alpakas brauchen einen Moment, um sich mit dir vertraut zu machen. Beim ersten Kennenlernen sind sie behutsam und nähern sich dir erst langsam an. So kann eine echte Verbindung entstehen. Bekannte Gesichter werden dann achtsam und freundlich begrüßt.

Sie strahlen so eine tiefe Ruhe aus, dass selbst der hektischste Großstadtmensch nach ein paar Minuten mit ihnen plötzlich ganz bei sich ist. Kein Wunder, dass die kuscheligen Vierbeiner in den letzten Jahren auch gerne als Helfer in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden.

Aber was macht Alpakas eigentlich so besonders? Warum kann man mit ihnen wandern? Und ist das für die Tiere überhaupt okay? In diesem Artikel gucken wir uns genauer an:

  • Welche Wirkung Alpakas haben

  • Was Alpaka-Wanderungen sind

  • Warum Alpaka-Wanderungen so gut sind

  • Ob Alpaka-Wanderungen tierquälerei sind

  • Und ob Alpaka-Wanderung bei Stress und mentalen Problemen helfen

Welche Wirkung haben Alpakas?

Alpakas haben ein besonderes Wesen: Sie sind sanft, achtsam und friedlich. Diese Tiere strahlen eine entspannte Ruhe aus. In ihrer Herde sind sie sehr sozial und sie gehen achtsam und fürsorglich miteinander um. Sie beobachten, sie spüren, sie reagieren. Und genau das spüren wir Menschen dann auch wohl.

Wer mit Alpakas Zeit verbringt, merkt schnell: Die Tiere sind weder aufdringlich noch belästigen sie dich direkt oder springen dich an. Sie nähern sich langsam, prüfen vorsichtig - und schenken dir dann ihre Aufmerksamkeit. Diese besondere Art der Begegnung wirkt fast magisch. Und sie schafft etwas, das im hektischen Alltag oft fehlt: echte, stille Verbindung.

Darum werden Alpakas inzwischen auch gezielt in der Therapie eingesetzt, zum Beispiel bei Depressionen oder Burnout. Ihre sanfte Art hat eine ausgleichende und beruhigende Wirkung auf Menschen und kann deshalb dabei helfen, Vertrauen aufzubauen, sich selbst besser zu spüren und neue Kraft zu finden.

Was ist eine Alpaka-Wanderung?

Bei einer Alpaka-Wanderung gehst du zusammen mit Alpakas spazieren - meistens läuft man dabei über Felder, Wiesen oder durch Wälder. Du führst dabei ein Alpaka, mit dem du dich vorab vertraut gemacht hast, an der Leine.

Stell dir das einmal vor: Du spazierst durch Felder oder am Waldrand entlang – und neben dir trottet ganz gemütlich ein Alpaka. Kein Gehetze, kein Gezerre, kein lautes Bellen. Einfach ein ruhiger Gang zu zweit. Du verbringst mehr Zeit mit dem Alpaka und eure Verbindung (und dadurch auch die sanfte und beruhigende Wirkung) wird stärker. Klingt das nicht gleich nach Entspannung?

Genau das macht eine Alpaka-Wanderung aus. Je nach Anbieter kann der Spaziergang ein bis fünf Stunden dauern - mit Picknick, kleinen Pausen oder sogar Sightseeing inklusive. Vorher gibt’s meist eine Einführung, damit du deinen Alpaka-Wander-Buddy besser kennenlernst.

Das Tolle: Oft bekommt jeder sein “eigenes” Alpaka an die Seite. Und weil Alpakas geduldig und freundlich sind, ist das Erlebnis für fast alle Altersgruppen geeignet.

Warum sind Alpaka-Wanderungen sO gut?

Das Alpakas einfach gut tun, haben wir weiter oben schon gesehen. Aber warum genau macht man dann eine Wanderung mit den Alpakas, anstatt sie einfach nur zu streicheln?

Dafür gibt es mehrere gute Argumente:

  • Weniger Stress durch Alpakas:

    Interaktionen mit den Alpakas können den Cortisolspiegel senken. Cortisol ist das Stresshormon, das dir bei zu viel Arbeit oder Sorgen gern mal das Leben schwer macht. Mit einem Alpaka an deiner Seite kannst du während der Wanderung auf sanfte und flauschige Weise einfach mal durchatmen und zur Ruhe kommen.

  • Mehr Achtsamkeit durch Alpakas:

    Die Tiere sind Meister der Gegenwart. Sie leben im Moment und ziehen dich automatisch mit. Keine WhatsApp-Nachrichten, keine To-do-Listen, keine Arbeit, keine Probleme. Nur du, dein Alpaka und die Natur.

  • Bewegung, die gut tut:

    Rausgehen, atmen, gehen - klingt nach wenig, hat aber eine große Wirkung. Gerade bei mentalen Herausforderungen bewirkt diese leichte Form der Bewegung Entspannung und positive Gefühle. Damit tust du meistens mehr für dich, als wenn du dich einfach nur auf dem Sofa verkriechst.

  • Verbindung mit Alpakas spüren:

    Ob zur Natur, zum Tier oder zu dir selbst - viele berichten nach der Wanderung, dass sie sich wieder „mehr bei sich“ fühlen. Und ganz ehrlich: Das kann man sich gar nicht oft genug schenken. Die Verbindung zum Alpaka stärkt das Gefühl von Zusammensein, die gutmütigen Tiere werden auch oft “Delphine der Weide” genannt.

Das sind wirklich sehr gute Gründe, um eine Alpaka-Wanderung auszuprobieren.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, Zeit mit Alpakas zu Verbringen:

Wir bieten beispielsweise auch Alpaka-Malkurse, Alpaka-Yoga oder Alpaka-Coaching an. 

Alles wunderbare Wege, die Wirkung der Alpakas zu genießen und sich etwas Gutes zu tun.

Sind Alpaka-Wanderungen tierquälerei?

Eine berechtigte Frage - und die Antwort lautet: Nein, wenn sie richtig gemacht werden.

Alpakas sind keine Kuscheltiere, die nur dafür da sind, uns Menschen zu unterhalten. Sie brauchen Respekt, Raum und gute Haltung. Seriöse Anbieter achten genau darauf, wie viel Kontakt den Tieren guttut. Sie sorgen für artgerechte Haltung, geben den Tieren Ruhephasen und überfordern sie nicht.

Wenn du also eine Wanderung planst, schau dir vorher genau an, wie die Tiere leben, ob sie Rückzugsorte haben und ob die Touren wirklich zu ihrem Tempo passen. Dann ist eine Alpaka-Wanderung kein Stress - sondern im Gegenteil eine willkommene Abwechslung für die Tiere.

Helfen Alpaka-Wanderungen bei Stress und mentalen Problemen?

Studien und Erfahrungsberichte zeigen: Der Kontakt mit Alpakas wirkt sich definitiv positiv auf die Psyche aus. Besonders bei Depressionen, Burnout oder Angststörungen können Alpakas wahre ruhige und flauschige Seelentröster sein.

So eine Alpaka-Wanderung gibt dir Struktur, fördert Bewegung und schafft eine besondere Verbindung. Dabei fordert niemand was von dir oder bewertet dich. Du kannst einfach da sein, gemeinsam gehen und wirst still und friedlich vom Alpaka begleitet. Das ist manchmal alles, was es braucht.

Natürlich ersetzt so eine Wanderung keine Therapie - aber sie kann ein wunderbarer Baustein auf dem Weg zur Heilung sein.

Alles in allem:

Alpaka-Wanderungen sind mehr als ein hübscher Ausflug mit einem flauschigen Vierbeiner. Sie sind kleine, achtsame Auszeiten für den Kopf und für den Körper mit therapeutischer Wirkung. Mit deinem Alpaka-Freund an der Leine kannst du einfach sein und bist dabei nicht allein: 

Zusammen gehen, zusammen atmen, zusammen laufen, zusammen die Zeit genießen.

Wenn du also das nächste Mal das Gefühl hast, die Welt dreht sich zu schnell: Denk’ daran, dass irgendwo ein Alpaka auf einer Wiese steht und darauf wartet, dich kennenzulernen.


Du hast jetzt Lust bekOmmen, auch mal sO eine Alpaka-Wanderung zu machen?


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Darum ist Alpakawolle so besonders: Alle Vorteile erklärt